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Unser Konsortium

Unsere assoziierten Partner

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Tanz der Kulturen e.V. ist ein Verbund von TänzerInnen, MusikerInnen und PädagogInnen, der tänzerische Bühnenprojekte mit Livemusik im Bereich soziokultureller Bildung konzipiert und als Ausbildungsinstitut für Tanzpädagogik hinsichtlich der eigens entwickelten Bangoura Methode fungiert. Ziel des Vereins ist es, allen Menschen, unabhängig von sozioökonomischem Status, Beeinträchtigungen, Alter oder Nationalität, persönlichkeitsstärkende Tanzworkshops und Performances mit professioneller Livemusik zugänglich zu machen. Die Grundidee basiert darauf, mit den Mitteln afrikanischer Musiktraditionen, sprach- und kulturübergreifende Tanzevents zu gestalten sowie diesbezüglich eine integrierende Tanzpädagogik zu erforschen, zu lehren und zu verbreiten. 

Der gemeinnützige Verein wurde von dem internationalen Künstler- und Pädagogenteam der Bangoura Group initiiert und ist unter Anderem Mitglied des Verbandes der Freien Darstellenden Künste Hamburg sowie dem deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik. Stephanie Bangoura bildet den Kern des Vereins, die mit Leidenschaft und Erfahrung als Pädagogin seit 25 Jahren und Tänzerin professionell international tätig ist. Bangoura spricht fliessend portugiesisch, französisch und englisch und vermittelt spielend zwischen den Kulturen. Ihre langjährigen Aufenthalte in Brasilien, Frankreich, Senegal und USA garantieren dem Verein weltweite Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Tanz, Theater und Musik. Außerdem ist sie Begründerin der gleichnamigen Bangoura Bethode, einer rituellen Tanzpädagogik mit einem Ausbildungskonzept, das seit fünf Jahren erfolgreich in Deutschland angewandt wird. Der enorme Zulauf der Workshopreihe belegt die Notwendigkeit und Brisanz Tanz zur Gemeinschaftsbildung und Persönlichkeitsstärkung anzubieten. Die Ausbilderin und Networkerin verbindet Tanzpädagogen, Musiker und Therapeuten weltweit um gemeinsam Tanz zur sozialen Integration anzubieten und hält im Namen des Vereins Vorträge im Rahmen von Kongressen zur Tanzforschung und -therapie – siehe Referenzen : Tanz der Kulturen https://afrikanischer-tanz.de/referenzen/ Als assoziierter Partner einer strategischen Partnerschaft in der Erwachsenenbildung sammelte der Verein 2018 erste Erfahrungen im Bereich des Erasmus+ Programmes und entwickelte in diesem Kontext an der Schnittstelle von Kunst und Pädagogoik in Koproduktion mit KollegInnen aus Italien, Spanien und Deutschland innovative Ansätze, um zielgruppenspezifisch für sozial benachteiligte Personenkreise wirksam zu werden. 2016-2020 initiierte der Verein mehr als zehn soziokulturelle Bildungsprojekte im Bereich Tanz, Theater und Livemusik mit der Förderung von Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung und führte diese erfolgreich durch. In der Frauenberatungsstelle in Lübeck (biff e.V.) konzipierte der Verein Tanz der Kulturen interkulturelle Frauentanzrunden mit Livemusik, die wöchentlich sehr erfolgreich ein Jahr lang stattfanden und mehr als 100 Frauen den Zugang zur Beratungsstelle erleichterten. Darüber hinaus agierte Tanz der Kulturen bereits in über acht mehrwöchigen Ferienprojekten, in denen der Verein mit anderen sozialen Einrichtungen wie Kulturzentren, Wohnunterkünften, Künstleragenturen und Therapie Ausbildungsinstituten kooperierte. Das Kerninteresse des Vereins ist die professionelle Ausbildung in ritueller Tanzpädagogik, deren Fundament in Brasilien im Masterstudium von Stephanie Bangoura gelegt wurde und seit vier Jahren erfolgreich in Hamburg von der Bangoura Group sowohl durchgeführt, als auch gelehrt wird. Neben der rituellen Tanzpädagogik nach der Bangoura-Methode, umfasst das Ausbildungsangebot der Organisation ein vielfältiges Angebot an weiterführenden Modulen, in denen sich Tanz, Theater und Musik im Überschneidungsraum von Pädagogik und Therapie treffen.
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Die Einrichtung Dju Dju mit Sitz in Pau, Frankreich widmet sich der Forschung und künstlerischen Kreation zeitgenössischen Afro-Tanzes. Zwischen Tradition und Moderne zeichnet sich der interdisziplinäre Ansatz vor Allem durch die Kombination des offenen, freien Forschens und Experimentierens und dem respektvollen, wertschätzenden Umgang mit afrikanischem Kulturgut und dem Bewahren des Traditionsreichtums aus. Der Grundgedanke stützt sich auf die Überzeugung, dass kulturelle Bildung und ästhetische Praktiken ein hohes Potential besitzen als Katalysator hinsichtlich zwischenmenschlicher Begegnung, Bindung und Austausch zu fungieren. Die körperlichen Übungen des Tanzes sowie die Erfahrung der live Performance sollen diesbezüglich sowohl der individuellen Persönlichkeitsentwicklung dienen, als auch kollektive Veränderungsprozesse und Gruppendynamiken anstoßen und es erleichtern soziale Kontakte zu knüpfen.

Die Arbeit zielt darauf ab ein künstlerisches Universum zu schaffen, in dem gängige Kategorisierungen, Stereotype, Vorurteile und Klischees reflektiert, hinterfragt und aufgebrochen werden, sodass ein Raum des Experimentierens und Schaffens entsteht, der einer einzigartigen Ästhetik einer gemeinsamen Sprache und Verständigung jenseits von Differenzlinien folgt. Die Begegnung zwischen dem künstlerischen Universum der Organisation und den vielfältigen Zielgruppen verläuft konkret auf den zwei Achsen der kreativen, choreographischen Verbreitungsaktivitäten einerseits sowie den Ausbildungs- und Unterrichtsaktivitäten zum Austausch und der Weitergabe in Form von regelmäßigen Workshops, Hospitationen, Praktika, Schulungen, Sensibilisierung etc. andererseits. An der Schnittstelle zwischen Kunst und Pädagogik führt der Verein im Rahmen von Bildungsprojekten und Aktivitätsprogrammen Workshops an Schulen und in sozialen Einrichtungen durch. Entsprechend den Grundprinzipien kultureller Bildung stehen bei besagten Interventionen die Selbstwirksamkeit, Bewusstseinsbildung und Förderung der Wahrnehmung im Zentrum, wobei die Heterogenität der individuellen, körperlichen Verfassung und psychomotorischen Fähigkeiten aller Teilnehmenden stets Berücksichtigung findet. Die Methode arbeitet außerdem gezielt mit dem Oszillieren von geschaffenen Freiräumen in formalen Lernumgebungen und Kontexten, wodurch die Legitimation und das Potential informaler Bildung zur komplementären Erfüllung des soziopolitischen Bildungsauftrages dargestellt, genutzt und erforscht werden soll. Um letzteres bestmöglich umzusetzen werden bei der Konzeption konkreter Interventionen stets der institutionelle Kontext berücksichtigt sowie viel Wert auf einen partizipativen Ausgestaltungsprozess in Koproduktion sowohl mit den Mitarbeitenden und professionellen Akteuren der Einrichtung, als auch den Teilnehmenden gelegt und eng mit dem nationalen Bildungsministerium und Behörden zusammen gearbeitet. Bei dem Projekt „une autre idée de la danse africaine“ handelt es sich im Gegensatz dazu um ein Beispiel eines wöchentlich stattfindenden, offenen Workshopangebotes für Jugendliche und Erwachsene, das darauf abzielt Lernräume zu kreieren, in denen die Teilnehmenden motorische Fähigkeiten entwickeln, aktivitätsspezifische Techniken erwerben sowie neue Formen künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten kennenlernen und anwenden können. Initiiert von Dju Dju befindet sich außerdem derzeit das Zentrum für künstlerische und kulturelle Entwicklung „Centre de Développement Artistique et Culturel Elijah“ in Quidah, Benin im Aufbau. In dem Projekt sollen sowohl die bisherigen Erfahrungen und Projekte der Organisation zusammenfließen, als auch eine offene Plattform zur Vernetzung und dem Austausch diverser Akteuere etabliert werden um eine Basis für Diskurse innovativer, kreativer Methoden und informalen Bildungsansätzen zu schaffen. Zusätzlich bietet der Verein ganzjährig Weiterbildungsmöglichkeiten, Praktika und Hospitationen an, um Interessierten tiefere Einblicke in die Tätigkeiten zu ermöglichen, die Erfahrungen und Expertise der Organisation zu teilen sowie einen weitreichenden Austausch zu ermöglichenden. Darüber hinaus engagiert sich Diu Dju in einer Vielzahl transversaler, zumeist kollektiv verwalteter Projekte, wodurch die Organisation ein weitreichendes und stetig expandierendes Netzwerk der Kunst- und Kulturförderung etabliert und dadurch kontinuierlich innovative Partnerschaftsdynamiken entwickelt.

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Popolomondo ist eine gemeinnützige Kulturorganisation, die sich mit der Produktion, Innovation und Forschung von Tanz und Musik sowie interdisziplinären Ansätzen beschäftigt. Die Tätigkeit ist Spartenübergreifend und umfasst ein weitreichendes Angebot von interkulturellem Training in den Bereichen Tanz und Musik, Sozioeduactional Training und der Förderung kultureller Gruppen, einschließlich R&D ( Research & Development) Aktivitäten bis hin zu Kulturverantstaltungen sowie audiovisuellen Produktionen. Popolomondo bedeutet „Menschen der Welt“ in Eseperanto, einer universellen Sprache, die sich aus mehreren Weltsprachen entwickelte, und steht sinnbildlich für die Vision des Vereins aus der Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen, Traditionen und Kulturen eine gemeinsame Sprache zu entwickeln. 

Mit dem ganzheitlichen Konzept verortet sich Popolomondo an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur, Bildung, Gemeinwesen und Gesundheit. Seit 2010 arbeitet der Verein an der Verbreitung, Forschung und Innovation transnationaler, kultureller Bildung, um sowohl portugiesisches Kulturgut in andere Länder zu tragen, als auch kulturelle Vielfalt in Portugal zu fördern und mittels interkultureller Treffen und Aufklärungsinitiativen die Reichweite kontinuierlich zu erweitern. Popolomondo greift in seiner Arbeit die Komplexität Portugiesisch-Brasilianisch-Afrikanischer Zusammenhänge auf und erweitert mit seiner einzigartigen Perspektive den interkulturellen Diskurs als anthropologisches Produkt. Durch die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Organisationen, trägt der gemeinnützige Verein zu dem Erhalt, der Wertschätzung und Verbreitung kultureller Vielfalt bei und erforscht an der Schnittstelle und dem Zusammenfluss verschiedener künstlerischer Sparten, neue Wege der Kommunikation. Durch das Veranstalten Kultureller Konferenzen, Festivals, Seminare und Aufklärungskampagnen wird diesbezüglich die Reichweite stetig erweitert.

Das internationale Ausbildungsinstitut IGW besteht seit 1975 und ist damit das traditionsreichste und derzeit größte Ausbildungsinstitut für Gestalttherapie in Europa. Seit 1987 ist das IGW in Kroatien ansässig und bietet seit 1996 im Rahmen der des Centar IGW Zagreb eine Vielzahl an Trainings-und Ausbildungsformaten an. Das Institut legt größten Wert auf hochqualitative Vernetzung und professionelle Standards und wurde vom EAPTI European Accreditation Psychotherapy Training Institute (EAP) sowie der European Association For Gestalt Therapy (EAGT) anerkannt. Mit dem Eintritt Kroatiens in die Europäische Union 2013, etablierte sich das Centar IGW Zagreb als Repräsentant des gesamten, kroatischen IGW Programmes. Über die Landesgrenzen hinaus verfügt das Zentrum unter Anderem über Partnerorganisationen in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Slowenien, Bosnien, Herzegowina sowie Bolivien und China. 

Außerdem kollaboriert das Institut mit der Sigmund Freud Universität in Wien aufgrund deren in Europa einzigartigem Aufbau des Fachbereiches Psychologie, sodass das IGW Programm als Masterabschluss in Gestalttherapie sowohl in Österreich, als auch Slovenien akkreditiert wurde. Alle dem Institut angehörigen Ausbilder und Trainer verfügen sowohl über jahrelange Erfahrung im klinischen Bereich, als auch einen formalen Abschluss in integraler Gestalttherapie sowie ECP (European Cerlificate of Psychotherapy) und ECGT (European Certificate in Gestalt Psychotherapy) Zertifikate. Insbesondere letztere bieten ein hohes Maß an Transparenz, da sie von der European Psychotherapists Association im European Therapists Register öffentlich gelistet sind. Für Fachkräfte im psychosozialen Bereich (Psychologen, Sozialarbeiter, Ärzte, Sozialpädagogen, etc.) bietet das Centar IGW Zagreb eine vierjährige Ausbildung sowie Zusatzausbildungen für Gestaltberatungstherapeuten an, welche voraussetzt, dass die Studierenden über einen Hochschulabschluss sowie eine abgeschlossene propädeutische Ausbildung verfügen. Darüberhinaus bietet das Center eine Vielzahl an Seminaren und Workshops an, um sich mit Vertretern aus ganz Europa und Übersee über Forschungsergebnisse und aktuelle Erkenntnisse hinsichtlich der Theorie und Praxis der Gestalttherapie auszutauschen. Die Unterrichtsweise des Institutes wurde stark durch den Einfluss der zweiten Generation amerikanischer Gestalttherapeuten, wie beispielsweise Erv and Miriam Polster, Joseph Zinker, Jim Simkin, Violet Oaklander geprägt und orientiert sich in jüngster Zeit vor allem an der Strömung der Relationalgestalt mit psychotherapeutischen Vertretern wie beispielsweise Lynne Jacobs, Gary Yontef, Gianni Francesetti, RichHycner sowie an zeitgenössischen, intersubjektiv ausgerichteten Psychotherapeuten wie zum Beispiel Donna Orange. Das Kernteam des IGW Zagreb setzt sich derzeit zusammen aus dem Geschäftsführer, einem Prüfungskomitee von vier Personen, sechs dauerhaften Chefdozenten sowie einer Vielzahl an Gastdozenten. Momentan nehmen in 5 Gruppen insgesamt 69 Schülern an dem 4-Jahres Programm des Institutes teil und zweimal jährlich werden für Schüler und professionelle gemeinsame CPD Workshops organisiert.

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Der transnationale Verein NamaStay – Social Justice Lab e.V. mit Sitz in Offenbach am Main wurde 2019 von StudentInnen der Sozialen Arbeit im Schwerpunkt Kultur und Medien an der Frankfurt University of Applied Sciences als Netzwerk soziokultureller Projektentwicklung ins Leben gerufen. Die Organisation fußt auf dem gegenseitigen Kennenlernen der InitiatorInnen im Rahmen diverser Erasmus+ Programme und dem daraus resultierenden Wunsch zukünftig gemeinsam eigene Projekte zu initiieren, langfristig zusammenzuarbeiten sowie Inspirationen, Ideen und Ansätze verschiedener Länder lokal im Rhein Main Gebiet umzusetzen. Der Begriff NamaStay spiegelt die Quintessenz der Arbeit wider. 

In Anlehnung an Namasté, was eine Begegnung auf Augenhöhe und eine Grundhaltung voller Akzeptanz und Wertschätzung impliziert, steht NamaStay sinnbildlich für die Frage nach sozialer Gerechtigkeit und wie gesellschaftliche Räume zu Orten werden an denen man bleiben möchte. Mit der Vision „to learn from the past with the innovation of the future, exploring the world and your own culture for a brighter today.“, entstehen soziokulturelle Projekte mit den Ansprüchen professioneller Sozialer Arbeit, wobei neben der gängigen Praxis, ein Laboratorium innovativer Ansätze entsteht, indem sich durch die Kombination interdisziplinärer Aspekte, den Einbezug der Theorie sowie dem Handlungsforschen in der Praxisanwendung, neue Zugänge mit Einfluss auf soziale und gesellschaftliche Realitäten offenbaren. Die Projekte zielen darauf ab insbesondere von Benachteiligung betroffenen Menschen den Zugang zu Kunst, Kultur und Ästhetik im weitesten Sinne als Werkzeug zur Selbstermächtigung zu ermöglichen. Der Verein dient als Mikrokosmos um Ideen umzusetzen, Veränderungsprozesse direkt zu erfahren sowie nach Bottom up Prinzipien Möglichkeiten zu eröffnen um Visionen einer „besseren Welt“ auf die Bühne zu bringen und somit an einem Ort, an dem Vielfalt und Diversität Ressourcen sind und Inklusion eine erstrebenswerte, gegenseitige Bereicherung darstellt, zum Sprachrohr der Marginalisierung wird.

Assoziierte Partner

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Der Kulturverein Protagon e.V. ist dem Tanz-und Performance Theater Antagon theaterAKTion angegliedert und dient der Initiierung einer Vielzahl gemeinsamer, sowie eigenständiger soziokultureller Projekte und wird im Rahmen des Projektes als assoziierter Partner beteiligt sein. Unter dem Motto Kultur für alle etabliert Protagon e.V. multifunktionale Kulturräume und wagt ein sozial offenes Experiment: Den Austausch von freier und angewandter Kunst an öffentlichen und kommunikativen Orten. In den nationalen und internationalen Projekten verschmelzen Kunst und Soziales auf eine einzigartige weise. Neben Theaterfestivals und Workshops im öffentlichen Raum gehören Projekte mit benachteiligten Menschen sowie der internationale Fachaustausch zu den Tätigkeiten des Vereins. Auf dem 5000 qm großen Gelände in Frankfurt am Main befinden sich Produktionsstätten, Werkstätten, Materiallager sowie eine eigene Event Halle.

Die Entscheidung der Zusammenarbeit mit Protagon e.V. basiert auf dem persönlichen Austausch beider Organisationen im Rahmen der Antragswerkstatt der nationalen Agentur. Die thematischen Überschneidungen sowie die jeweils individuellen Zugänge ließen Synergieeffekte vermuten, sodass der Beschluss gefasst wurde die strategischen Partnerschaften gegenseitig zu unterstützen. Konkret soll es den Teilnehmern des Projektes ermöglicht werden Protagon e.V. kennenzulernen und dessen Veranstaltungen zu besuchen. Darüber hinaus wird der Verein die Module der Lehr-und Lernaktivitäten mit themenspezifischen Workshops ergänzen. Darüber hinaus werden jeweils auf lokaler Ebene Akteure verschiedener Handlungsfelder der afrikanischen Tanzszene wie beispielsweise Capoeira, Salsa, Kizomba, Kuduro, Coupe de Cape, Djembe, Sabar oder Orishatänze eingebunden. Die gemeinsame Basis übergreifender Elemente und Eigenschaften afrikanischer und afrikanisch inspirierter Tänze ermöglicht es gemeinsame, methodische Werkzeuge anzubieten, welche kreativ in die eigene Lehrpraxis implementiert werden können. Für die Akteure eröffnen sich Möglichkeiten sich zu qualifizieren und zu vernetzen.

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Das Instituto Rumpeliezz mit seinem international renommierten Orkestra Rumpliezz wurde 2006 von Letieres Leite, dem  Instrumentalisten, Komponisten, Arrangeur, Forscher sowie künstlerischen Leiter der städtischen Berufsmusikschule Salvador, Brasilien gründet. Das Autorenwerk umfasst neben der Bigband als Aushängeschild eine Vielzahl an Modellprojekten und Forschungsarbeiten, welche die Ideen und Ansätze des Initiators widerspiegeln und darauf abzielen insbesondere im Hinblick auf immanente, pädagogische Aspekte Informationen über das Percussive Universe of Bahia (UPB) sowie Afro-bahianische Musik zu kategorisieren und systematisieren.

Bereits im dritten Jahr betreibt das Institut im Rahmen des Rumpilezzinho-Projektes ein partizipatives Musiklabor, welches mit Hilfe der von Letieres Leite als pädagogischer Direktor entwickelten UPB – Methode das Experimentieren von Musik in mündlicher und schriftlicher Sprache ermöglicht und dazu dienen soll den Akuteren neue Zugänge und Perspektiven auf (Sub-)Kultur sowie Popmusik und dessen vielfältige Subjektivitäten, Szenarien und Potentiale zu eröffnen. Das Laborprojekt stützt sich inhaltlich auf drei Annäherungsachsen an das Percussive Universe of Bahia und lebt von der stetigen Erweiterung der erarbeiteten Formate im Hinblick auf Aufführungen, Kurse, Workshops und Multiplikatorenveranstaltungen sowie der kontinuierlichen Einbindung in virtuelle Wissensnetzwerke und digitale Verbreitungsstrategien. Darüber hinaus widmet sich der Initiator und Leiter derzeit als künstlerisch-pädagogischer Koordinator des FUNCEB Arts Training Centers sowie als SECULTe-Berater für Kunst und Bildung für das Arte-Projekte, im Kontext des Lehrplans der Gemeinde Salvador, der Forschung seiner Methodik. Aufgrund des Bildungsschwerpunktes sowie der sozialen Ausrichtung unseres Projektvorhabens sowie vielfältiger inhaltlicher und thematischer Überschneidungen hat sich Letiers Leite persönlich dazu bereit erklärt unabhängig der finanziellen Förderung das Projekt mit seiner Expertise und Ressourcen zu unterstützen, wobei die Beantragung externer Fördermöglichkeiten von Seiten des Konsortiums zur Deckung der im Rahmen der Kooperation entstandenen Aufwendungen vorgesehen ist.